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13.03.2026

Neu: Zwei CDL-Flyer zu Leihmutterschaft und Eizellspende

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um Eizellspende und Leihmutterschauft hat die CDL zwei Flyer veröffentlicht: "Keine Legalisierung der Eizellspende" und "Für ein Verbot der Leihmutterschaft". Darin werden Argumente kurz erläutert und abschließende Forderungen gestellt.

Das Thema Leihmutterschaft – ob kommerziell oder „altruistisch“ – wirft schwerwiegende ethische, medizinische und menschenrechtliche Fragen auf. Die CDL erläutert dazu kurz und knapp die wichtigsten Argumente und stellt abschließend drei konkrete Forderungen: Erstens die Beibehaltung des Verbotes der Leihmutterschaft in Deutschland, zweitens Stärkung und Ausbau solidarischer Alternativen, wie Adoption und Pflegeelternschaft, Förderung der Forschung, Diagnostik und Therapie von Fruchtbarkeitsstörungen und psychosoziale Begleitung bei unerfülltem Kinderwunsch sowie drittens eine Initiative der Bundesregierung für ein internationales Verbot von Leihmutterschaft.

Die Frage nach der Legalisierung der Eizellspende wird seit Jahren in Deutschland kontrovers diskutiert. In Deutschland ist die Eizellspende nach dem Embryonenschutzgesetz (ESchG) verboten. Es werden verschiedene Vorschläge diskutiert, so u. a. die Zulassung der sogenannten „altruistischen“ (uneigennützigen) Spende oder auch eine Zulassung unter definierten Rahmenbedingungen. Doch in allen Fällen sprechen erhebliche medizinische und ethische Risiken gegen eine Legalisierung. In dem Flyer werden verscheidene Argumente kurz erläutert und vier Forderungen gestellt.

Beide Flyer sind als PDF auf der CDL-Webseite kostenlos abrufbar.

Weitere Informationen:

CDL-Flyer "Keine Legalisierung der Eizellspende" (2 Seiten im PDF-Format)

CDL-Flyer "Für ein Verbot der Leihmutterschaft" (2 Seiten im PDF-Format)