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28.10.2021

Fortpflanzungsmedizin: Leopoldina und Konrad-Adenauer-Stiftung starten Dialogplattform

Am 28.10.21 haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Dialogplattform zur Fortpflanzungsmedizin gestartet. Rege Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht.

Wie es zum Hintergrund der Plattform heißt, sind viele Menschen ungewollt kinderlos. Dies sei für die Betroffenen oftmals mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Die Fortpflanzungsmedizin könne wirkungsvolle Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit leisten.

"Bei der Fortpflanzungsmedizin geht es allerdings nicht nur um biologisch-medizinische Aspekte, es stellen sich auch gesellschaftliche und politische Fragen. So geht es um die Bedürfnisse der Betroffenen ebenso wie um rechtliche Rahmenbedingungen und ethische Aspekte. Letztlich stellt sich die Frage, wie Fortpflanzungsmedizin in Deutschland gestaltet werden soll", schreiben die beiden Fachgesellschaften in ihrer Einladung zum Dialog.

"Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina möchten allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit geben, sich auf einer Dialogplattform über die Ausgestaltung der Fortpflanzungsmedizin in Deutschland auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie sind herzlich eingeladen auf der Dialogplattform "Benötigt die Fortpflanzungsmedizin eine zeitgemäße Gesetzgebung?" teilzunehmen", heißt es weiter.

Die Teilnahme an der Online-Diskussion ist die nächsten drei Monate bis 28. Januar 2022 möglich. Wir hoffen auf rege Beteiligung kritischer Stimmen. Machen Sie mit!

 

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